Therapie-Angebot

Bei diesen Themen begleite ich Dich

Frau schaut mit besorgtem Blick aus dem Fenster

Dein Kopf ist ständig beschäftigt. Mit „Was wäre wenn“. Mit negativen Dingen, die passieren könnten. Mit Gesprächen von gestern und Szenarien von morgen.

Selbst wenn objektiv gerade nichts Schlimmes los ist, fühlt sich innerlich alles angespannt an. Viele beschreiben es wie einen inneren Dauerlärm. Oder wie ein leises, aber permanentes Alarmsignal im Hintergrund.

Du willst dich entspannen, aber dein Körper macht nicht mit. Du willst abschalten, aber dein Kopf macht Überstunden. Oft kommt noch dazu:

  • Angst, nicht genug zu sein oder dass man sich Zuneigung verdienen muss

  • Befürchtung, andere zu enttäuschen

  • Sorge, ständig funktionieren zu müssen

Viele Menschen kämpfen gegen diese Gedanken an. Versuchen, sie wegzudrücken oder „positiv zu denken“. Meistens macht genau das alles noch lauter.

Hier geht es nicht darum, deine Gedanken zu kontrollieren. Sondern darum, anders mit ihnen umzugehen, damit sie nicht mehr dein ganzes Leben bestimmen. Und du nicht mehr jeden inneren Alarm ernst nehmen musst.

Angst & Andauernde Sorge

Fraz sitzt am Küchentisch umgeben von leeren Essensverpackungen

Essanfälle fühlen sich oft an wie ein Überfall von innen. Da ist dieser Drang, diese Dringlichkeit, dieses Jetzt-oder-nie. Und danach: Scham, Schuld, das Gefühl, versagt zu haben. Viele glauben, das ist einfach „nur“ mangelnde Disziplin. Das ist Unsinn.

Essen ist meistens nicht mal das Problem. Essanfälle sind oft ein erlernter und durch Wiederholung gefestigter Versuch, mit überwältigenden inneren Zuständen umzugehen: Stress, Leere, Sich-verstellen-Müssen, Überforderung, Einsamkeit, innere Unruhe.

Hier geht es nicht darum, Essanfälle „wegzumachen“ oder sich zusammenzureißen. Es geht darum, den inneren Kampf zu beenden, der das System am Laufen hält. Oft denken wir, es geht um „Ich gegen die Anfälle“, dabei geht es eigentlich um „Du und die Anfälle versus das Grundproblem“.

Gemeinsam entwickeln wir neue Alternativen und Handlungsspielräume. Schritt für Schritt entsteht mehr Wahlfreiheit. Auch dann, wenn der Drang auftaucht. Ziel ist nicht Perfektion, sondern ein Leben, das sich wieder lebendig anfühlt, größer als der nächste Anfall.

Wiederkehrende Essanfälle

Mann sitzt niedergeschlagen in Sessel, Blick gesenkt

Manchmal verändert ein Verlust alles. Manchmal schleichend, manchmal von einem Moment auf den anderen. Ein Mensch ist weg. Oder ein Seelentier. Eine Beziehung. Eine Zukunft, die man sich vorgestellt hatte. Und plötzlich fühlt sich nichts mehr richtig an.

Trauer ist nicht nur traurig sein. Sie kann sich auch leer anfühlen. Schwer. Dumpf. Oder seltsam weit weg. Viele funktionieren nach außen weiter, während innen alles langsamer wird. Gedanken kommen und gehen, Gefühle auch. Oft passt nichts davon zu dem Bild, das man von „Trauer“ im Kopf hat.

Manche fragen sich, warum es „nicht besser wird“. Andere schämen sich, weil sie glauben, zu viel oder zu wenig zu fühlen. Wieder andere haben Angst, dass sie “stecken geblieben” sind. Dabei hat Trauer kein festes Tempo und keinen richtigen Verlauf.

Hier geht es nicht darum, loszulassen oder „abzuschließen“. Es geht darum, Raum zu schaffen für das, was da ist. Ohne Druck. Ohne Vergleich. Und ohne das Gefühl, etwas falsch zu machen.

Gemeinsam schauen wir, wie Du mit Deinem Verlust leben kannst, ohne dich selbst dabei aufzugeben. Schritt für Schritt. In deinem Tempo. Mit dem, was gerade möglich ist.

Trauer & Verlust

Business Mann in einem Meeting Raum vor einer Präsentation

Dein Kopf weiß eigentlich, dass Du vorbereitet bist. Und trotzdem spielt Dein Körper verrückt. Das Herz rast, der Magen zieht sich zusammen, Dir wird heiß oder übel. Manchmal ist es so schlimm, dass Du Dich übergeben musst. Manchmal kommen einfach keine Worte mehr. Blackout. Manchmal fühlt es sich an, als würdest Du gleich die Kontrolle verlieren.

Besonders schlimm wird es oft kurz davor. Vor der Präsentation. Vor dem Meeting. Vor dem Moment, in dem alle Blicke auf dich gerichtet sind.

Viele versuchen, sich zusammenzureißen oder die Angst wegzudrücken. Andere vermeiden solche Situationen ganz. Beides kostet auf Dauer viel Energie und schränkt das Leben immer weiter ein.

Präsentationsangst hat nichts mit Schwäche zu tun. Sie entsteht dort, wo Leistung und Bewertung aufeinandertreffen, wenn einem etwas wichtig ist. Dein Körper will Dich schützen, schießt dabei aber über das Ziel hinaus.

Hier geht es nicht darum, angstfrei aufzutreten. Sondern darum, handlungsfähig zu bleiben, auch wenn Aufregung da ist. Damit Du nicht länger gegen Deinen Körper kämpfst, sondern lernst, mit ihm umzugehen. Und wieder mehr Sicherheit gewinnst, genau in den Momenten, die Dir wichtig sind.

Präsentationsangst