Gedankenkarussell stoppen - eine Anleitung

Gedankenkarussell stoppen

- eine Anleitung

Kennst Du das auch?

Eigentlich passiert gerade gar nichts Besonderes. Und trotzdem rattert Dein Herz, Deine Gedanken rasen mit gefühlt 1000 km/h durch Dein Hirn und Du bekommst innerlich keine Pause.

Du liegst abends im Bett und denkst plötzlich wieder darüber nach, was Du vor 12 Jahren in diesem einen Gespräch Peinliches gesagt hast.

Oder Dein Kopf spielt schon mal vorsorglich durch, in welches Fettnäpfchen Du morgen wieder treten könntest.
Oder es läuft einfach eine Dauer-To-do-Liste: Wenn ich jetzt die Wäsche nicht anschalte, dann… ach Mist, die Bluse… für die Präsentation… und davor ist ja noch das Meeting… und ich wollte Mama auch noch anrufen… und Sport müsste ich auch…

Kein Wunder, dass Du Dich abends komplett zermürbt und ausgelaugt fühlst, wenn es in Deinem Kopf zugeht wie auf dem Berliner Hauptbahnhof. Die Frage ist also nicht, ob das anstrengend ist. Die Frage ist: Was kannst Du konkret tun, wenn Deine Gedanken nicht zur Ruhe kommen?

Kennst Du das auch?

Eigentlich passiert gerade gar nichts Besonderes. Und trotzdem rattert Dein Herz, Deine Gedanken rasen mit gefühlt 1000 km/h durch Dein Hirn und Du bekommst innerlich keine Pause.

Du liegst abends im Bett und denkst plötzlich wieder darüber nach, was Du vor 12 Jahren in diesem einen Gespräch Peinliches gesagt hast.

Oder Dein Kopf spielt schon mal vorsorglich durch, in welches Fettnäpfchen Du morgen wieder treten könntest.
Oder es läuft einfach eine Dauer-To-do-Liste: Wenn ich jetzt die Wäsche nicht anschalte, dann… ach Mist, die Bluse… für die Präsentation… und davor ist ja noch das Meeting… und ich wollte Mama auch noch anrufen… und Sport müsste ich auch…

Kein Wunder, dass Du Dich abends komplett zermürbt und ausgelaugt fühlst, wenn es in Deinem Kopf zugeht wie auf dem Berliner Hauptbahnhof. Die Frage ist also nicht, ob das anstrengend ist. Die Frage ist: Was kannst Du konkret tun, wenn Deine Gedanken nicht zur Ruhe kommen?

Was mir bei Overthinking hilft

Ich teile hier einen Rahmen mit Dir, den ich selbst nutze und auch in meiner Arbeit häufig weitergebe.

1. Grübeln erkennen und benennen

Klingt banal, ist aber oft schon die halbe Miete. Oft merkst Du erst spät, wie lange Dein Gedankenkarussell schon läuft. Das ist okay. Mit der Zeit wirst Du einfach schneller darin, es zu bemerken. Nimm einen tiefen Atemzug und sag innerlich ganz sachlich: Meine Gedanken rasen und mein Herz klopft schnell. Nicht analysieren. Nicht bewerten. Nur feststellen.

2. Innere Unruhe abbauen & Energie loswerden

Viele denken an dieser Stelle: Ich muss mich beruhigen. Also Atemübungen. Yoga. Journaling. Und dann kommt der Frust: Ich mache das doch schon seit 15 Minuten und es bringt nichts.

Wenn Dein Kopf im Gedankenkarussell hängt, steckt da oft sehr viel Energie drin. Solange diese Energie in Deinem Körper ist und mit Deinen Gedanken Pingpong spielt, laufen beruhigende Dinge häufig gegen eine Wand.

Dieses schnellschnellschnell, dieses Gefühl von Hektik und Dringlichkeit, muss erst einmal raus.
Du kannst zum Beispiel:

  • kräftig Deine Arme und Beine für ein bis zwei Minuten ausschütteln

  • zu einem energiegeladenen Song durch die Wohnung gehen und laut mitsingen

  • eine Minute auf der Stelle rennen

  • ein paar schnelle Sonnengrüße machen

Es geht nicht darum, Dich auszupowern. Sondern darum, diese innere Aktivierung einmal kurz rauszulassen.

3. Runterkommen & im Jetzt ankommen

Erst jetzt greifen oft Übungen, die wirklich beruhigend wirken können. Auf dieser Seite habe ich fünf konkrete Übungen umsonst gelistet. Such Dir eine aus, die Dich gerade anspricht, oder probiere sie an unterschiedlichen Tagen nacheinander aus.

4. Trotz Overthinking handlungsfähig bleiben

Geht es Dir jetzt ein kleines bisschen besser? Gut. Dann geht es darum, wieder in Deinen Tag zurückzukommen, ohne sofort wieder Vollgas zu geben.

Wenn Du einfach da weitermachst, wo Du aufgehört hast, kann Dein Puls schnell wieder hochgehen. Das ist nicht schlimm. Dann beginnst Du wieder bei Schritt 1.

Hilfreich ist oft, Dein Tun innerlich zu kommentieren:

Okay, ich öffne jetzt die Präsentation.Gut.
Jetzt schreibe ich die Überschrift.Das hat geklappt.
Was will ich hier sagen?

Verssuche bewusst langsamer zu agieren als es sich für Dich “normal” anfühlt. Quasi auf Dreiviertel Geschwindigkeit.

Ein wichtiger Gedanke zum Schluss

Es geht nicht darum, den ganzen Gedankensumms dauerhaft loszuwerden. Du kannst Deine Gedanken nicht vollständig kontrollieren.

Was Du beeinflussen kannst, ist, wie Du mit ihnen umgehst. Deine Gedanken und Gefühle bestimmen nicht automatisch, wie Du handelst.

Ein erfülltes und sinnvolles Leben ist auch mit einem lauten Kopf möglich.

Ich begleite Menschen, deren Gedanken häufig nicht zur Ruhe kommen. Vor Ort in München oder online. In einem unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob und wie ich Dich dabei unterstützen kann.

Ich teile hier einen Rahmen mit Dir, den ich selbst nutze und auch in meiner Arbeit häufig weitergebe.

1. Grübeln erkennen und benennen

Klingt banal, ist aber oft schon die halbe Miete. Oft merkst Du erst spät, wie lange Dein Gedankenkarussell schon läuft. Das ist okay. Mit der Zeit wirst Du einfach schneller darin, es zu bemerken. Nimm einen tiefen Atemzug und sag innerlich ganz sachlich: Meine Gedanken rasen und mein Herz klopft schnell. Nicht analysieren. Nicht bewerten. Nur feststellen.

2. Innere Unruhe abbauen & Energie loswerden

Viele denken an dieser Stelle: Ich muss mich beruhigen. Also Atemübungen. Yoga. Journaling. Und dann kommt der Frust: Ich mache das doch schon seit 15 Minuten und es bringt nichts.

Wenn Dein Kopf im Gedankenkarussell hängt, steckt da oft sehr viel Energie drin. Solange diese Energie in Deinem Körper ist und mit Deinen Gedanken Pingpong spielt, laufen beruhigende Dinge häufig gegen eine Wand.

Dieses schnellschnellschnell, dieses Gefühl von Hektik und Dringlichkeit, muss erst einmal raus.
Du kannst zum Beispiel:

  • kräftig Deine Arme und Beine für ein bis zwei Minuten ausschütteln

  • zu einem energiegeladenen Song durch die Wohnung gehen und laut mitsingen

  • eine Minute auf der Stelle rennen

  • ein paar schnelle Sonnengrüße machen

Es geht nicht darum, Dich auszupowern. Sondern darum, diese innere Aktivierung einmal kurz rauszulassen.

3. Runterkommen & im Jetzt ankommen

Erst jetzt greifen oft Übungen, die wirklich beruhigend wirken können. Auf dieser Seite habe ich fünf konkrete Übungen umsonst gelistet. Such Dir eine aus, die Dich gerade anspricht, oder probiere sie an unterschiedlichen Tagen nacheinander aus.

4. Trotz Overthinking handlungsfähig bleiben

Geht es Dir jetzt ein kleines bisschen besser? Gut. Dann geht es darum, wieder in Deinen Tag zurückzukommen, ohne sofort wieder Vollgas zu geben.

Wenn Du einfach da weitermachst, wo Du aufgehört hast, kann Dein Puls schnell wieder hochgehen. Das ist nicht schlimm. Dann beginnst Du wieder bei Schritt 1.

Hilfreich ist oft, Dein Tun innerlich zu kommentieren:

Okay, ich öffne jetzt die Präsentation. Gut.
Jetzt schreibe ich die Überschrift. Das hat geklappt.
Was will ich hier sagen?

Verssuche bewusst langsamer zu agieren als es sich für Dich “normal” anfühlt. Quasi auf Dreiviertel Geschwindigkeit.

Ein wichtiger Gedanke zum Schluss

Es geht nicht darum, den ganzen Gedankensumms dauerhaft loszuwerden. Du kannst Deine Gedanken nicht vollständig kontrollieren.

Was Du beeinflussen kannst, ist, wie Du mit ihnen umgehst. Deine Gedanken und Gefühle bestimmen nicht automatisch, wie Du handelst.

Ein erfülltes und sinnvolles Leben ist auch mit einem lauten Kopf möglich.

Ich begleite Menschen, deren Gedanken häufig nicht zur Ruhe kommen. Vor Ort in München oder online. In einem unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob und wie ich Dich dabei unterstützen kann.

kurzfristige Termine möglich
unverbindlich Kennenlernen
auch als Online-Therapie